Home | Erlebtes | Termine | FrauenZimmer | Kontakt

Termine

Was? Wann? Wo?

26.01.2018 | 17.00 Uhr | "Erinnern, um nicht zu vergessen"

gem. Veranstaltung im und mit dem Stadtmuseum Halle und dem Freundeskreis Zunz e.V.

Die Veranstaltung stellt das Schicksal der jüdischen und gehörlosen Nana Fischer, geb. Volhard, und ihrer Familie vor. Ausgehend von deren autobiografischem Buch „Papi und ich. Die Geschichte einer
ungewöhnlichen Kindheit und Jugend“ hat der Arbeitskreis „FrauenzimmerGeschichte(n)“ des Courage e.V. eine szenische Lesung erarbeitet, die an diesem Abend in das Thema einleiten wird. In den Szenen äußert sich Nana als Kind über den plötzlichen Verlust ihrer Mutter, die auf Grund der zunehmenden Repressalien gegenüber Juden gemeinsam mit Nanas Bruder Deutschland verließ und nach London emigrierte. Aber auch Nanas Mutter kommt zu Wort in ihrer Verzweiflung, ihr gehörloses Mädchen mit dem damals inhaftierten Vater in Halle zurückzulassen, aber in der Hoffnung, dass Nana dafür die gehörlose Schule in Heidelberg besuchen kann und keine andere Sprache lernen muss. In der abschließenden Szene treffen sich die fast erwachsene Nana und ihre Mutter…

Nana Fischer war die Enkelin von Eduard und Martha Seelig und somit großmütterlicherseits eng mit der Kaufmannsfamilie Huth verbunden. Bei diesen Großeltern lebte Nana nach dem Verlust der Mutter und während der Inhaftierung des Vaters.
Väterlicherseits ist Nana mit der Familie das bekannten Nierenarztes Fritz Volhard verbunden, der lange Zeit in Halle lebte und wirkte. In der Tradition dieser Familie schließt sich der Bogen zu Frau Prof. Christiane Nüsslein-Volhard, die als Cousine von Nana diese kennengelernt hat. Im Interview mit ihr als Zeitzeugin möchten wir mehr zu Nana aus ihrem eigenen Erleben erfahren und auch, was diese Zeit mit den Familienbanden machte. Darüber hinaus interessieren uns die Stationen ihres eigenen Lebensweges, der die Nobelpreisträgerin bis zur Leopoldina nach Halle führte. Dabei richtet sich unser Blick ebenso auf die Verantwortung jedes Einzelnen für die Entwicklung einer friedlichen Gesellschaft am Vorabend des bundesweiten Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus. Erinnern, um nicht zu vergessen!
Diese Veranstaltung „ Erinnern, um nicht zu vergessen“ wird von der Bürgerstiftung Halle gefördert.

27.05.2018| 10:30 Uhr

"Bevor's ihn in die Fremde zog ..."
Georg Friedrich Händels Mutter stellt die Orte seiner Kindheit und Jugend vor - eine informative und kurzweilige Kostümführung Treffpunkt: Touristinformstion Halle, Marktplatz, Dauer ca. 1 Stunde

09.06.2018 | 10.30 Uhr

"Bevor's ihn in die Fremde zog..."
Georg Friedrich Händels Mutter stellt die Orte seiner Kindheit und Jugend vor - eine informative und kurzweilige Kostümführung
Treffpunkt: Touristinformstion Halle, Marktplatz, Dauer ca. 1 Stunde

Gern auch nach Vereinbarung

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Dienstag, 16. Januar 2018|Impressum